House of Hope ist die erste Waldorfschule in den palästinensischen besetzten Gebieten. Die Schule befindet sich in Al‐Eizariyah (Bethanien), östlich von Jerusalem, und beinhaltet zwei Kindergartengruppen und fünf Schulklassen (1.-6. Klasse). Im Schuljahr 25/26 besuchen insgesamt 70 Kinder die Schule und Kindergarten.
Gegründet wurde die Initiative durch Manar Wahab und Milad Vosgueritchian mit dem Ziel eine sichere, wohlwollende und durch die Steinerpädagogik geprägte Umgebung für eine fördernde und gesunde Entfaltung der Kinder zu schaffen.
House of Hope beabsichtigt und schafft es Kindern in einem von Konflikten geprägten Umfeld einen rhythmischen und menschenwürdigen Lernort anzubieten. Trotz politischer Einschränkungen und Finanzierungsschwierigkeiten gelang es Manar, ihre Ausbildung zur Waldorfpädagogin am David Yellin College in Jerusalem abzuschliessen und die Schule kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Schule wirkt besonders auf traumatisierte Kinder stabilisierend und schafft durch Rituale und Zuwendung einen Raum, in dem Ruhe und freies Spiel möglich sind.
Unterstützt von israelischen Palästinenser*innen, Israeli*innen und internationalen Waldorfpädagog*innen entsteht hier ein Ort der Hoffnung, der Begegnung und des sozialen Wandels – ein kleines, aber bedeutendes Beispiel für Menschlichkeit in einem Krisengebiet.
Im Sommer 2025 konnten Manar und Milad die Steinerschule in Bern (Melchenbühl) besuchen. Sie wurden von Lehrpersonen und Schüler*innen herzlich empfangen und es entstand ein spannender Austausch über die unterschiedlichen Schulalltage in ihrer Schule und bei uns.
Ab 27. April 2026 werden im Café-Laden-Buchhandlung Sonnenrad in der Steinerschule in Ittigen Holzarbeiten zugunsten von House of Hope verkauft. Wir freuen uns über eure Unterstützung!
Für weitere Informationen und Kontaktaufnahme: Omer Allon
+41 76 449 97 98, omer.allon@icloud.com





