Standort Bern
Die Steinerschule Bern liegt wunderschön am Stadtrand, direkt beim Paul Klee Zentrum, mit freiem Blick auf die Alpen und in unmittelbarer Nähe zum Wald – ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche in einer natürlichen und inspirierenden Umgebung aufwachsen und lernen können. Unsere Schulhäuser sind aus warmen Materialien gebaut und strahlen mit ihrer organischen Architektur Geborgenheit und Klarheit aus. Helle Räume, viel Holz, natürliche Farben und ein eigener Schulgarten schaffen eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen und entfalten können.
Wir begleiten unsere Schüler*innen von der Spielgruppe zum Kindergartenalter über die 1. – 9. Klasse. Für die IMS (Mittelschule) (10.–12. Klasse) wechseln unsere Schüler*innen an unseren Schulstandort in Ittigen, wo sie ihre schulische Laufbahn nahtlos weiterführen können. Eine eigene Mensa sorgt für gesunde, gemeinsame Mahlzeiten und für die freien Zeiten bieten wir eine Betreuung in unserer Tageschule für die Kleinsten bis zur 6. Klasse an.
Lernen an der Steinerschule Bern bedeutet: Kind sein dürfen, Potenziale entfalten, Mensch werden.
Angebot
– Spielgruppe bis 9. Klasse
– Tagesschule
– Mensa für Mittagsverpflegung
Schulbeginn um 8.00 Uhr.
Betreuung in Klassenzimmern ab 7.30 Uhr
ÖV-Anbindung
– 12er Bus – Haltestelle Zentrum Paul Klee. Fussweg ca. 10 Minuten
– 28er Bus – Haltestelle Weltistrasse. Fussweg ca. 6 Minuten
– 7er Tram – Haltestelle Ostring. Fussweg ca. 15 Minuten
Parkplätze
Parkplätze vorhanden












Standort Ittigen
Unser großzügiges Schulgebäude in Ittigen ist ein Ort des Lernens, der Kreativität und der Gemeinschaft. Hier finden alle Klassen des Volksschulbereichs sowie die teils parallel geführten Klassen der IMS (10.–12. Klasse) ihren Platz.
Direkt unterhalb der Turnhalle ergänzt das charmante, historische «Salzmann-Haus» unser Schulgelände. Dieses ehemalige Bauernhaus beherbergt die Spielgruppe, den Kindergarten, drei Mehrstufenklassen sowie die Verwaltung und schafft eine warme, familiäre Atmosphäre für die jüngsten Lernenden.
Neben klassischen Unterrichtsräumen hat unsere Schule vielfältige Werkstätten für künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten wie Malerei, Steinhauen, Nähen, Töpfern und plastisches Gestalten. Zusätzlich bieten verschiedene Räume für Bewegung und Musik Raum für künstlerischen Ausdruck. Der neu renovierte Kultursaal mit 500 Plätzen befindet sich im Hauptgebäude und ist Austragungsort zahlreicher Anlässe.
Das liebevoll gestaltete Schulareal lädt zum Verweilen ein: lauschige Pausenplätze, eine weitläufige Spielwiese, Sportanlagen und der Schulgarten schaffen eine Umgebung, in der sich Kinder und Jugendliche rundum wohlfühlen. Unsere Schule lebt von der engen Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Lernenden und Eltern. Gemeinsam bilden wir eine lebendige und unterstützende Schulgemeinschaft, in der jedes Kind sein Potenzial entfalten kann.
Ein Ort für die ganze Schulzeit – vom Kindergarten bis zum Schulabschluss, getragen von Vielfalt und Miteinander.
Angebot
– Spielgruppe bis 12. Klasse
– Tagesschule
– Mensa für Mittagsverpflegung
Schulbeginn bis 6. Klasse um 8.20
7./8. Klasse um 8.00 Uhr
Ab 9. Klasse um 8.30 Uhr.
In der Unterstufe ist das Klassenzimmer meist vorher schon geöffnet und betreut.
ÖV-Anbindung
– RBS Bus 47 ab Bahnhof Bolligen – Haltestelle (Ittigen) Mannenberg direkt vor der Schule
– RBS Bus 48 ab Bahnhof Papiermühle – Haltestelle (Ittigen) Mannenberg direkt vor der Schule
– RBS Bus 43 ab Ittigen Bahnhof – Haltestelle Ittigen, Ittigenstrasse. Fussweg 3 Minuten
Parkplätze
Parkplätze vorhanden











Standort Langnau
Die Schulgebäude am Standort Langnau stehen zentral im Dorf, gruppiert um eine wunderbare über 200-jährige Blutbuche, 7 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Die Spielgruppe und der Kindergarten sind in der «Rosenvilla» und im angrenzenden Garten daheim. Die Unter- und Mittelstufe ist im Hauptgebäude untergebracht, ebenfalls einer alten Villa mit schön ausgebauten Schulzimmern. Die Oberstufe wird in einem Nebengebäude unterrichtet. Die Klassen sind in Mehrjahrgangsklassen eingeteilt, teilweise mit Teamteaching organisiert, was zusätzliche soziale Lernfelder eröffnet. Als kleine Schule leben und arbeiten wir mit den Schüler*innen und Eltern oder Erziehungsberechtigten in engem Kontakt und es entstehen immer wieder innovative Projekte aus der Gemeinschaft heraus.
Ein lebendiger Lernort im Emmental – familiär, kreativ und gemeinschaftlich verwurzelt.
Angebot
– Kindergarten bis 9. Klasse
– Mittagstisch für Mittagsverpflegung
Schulstart um 8.00 Uhr.
Betreuung in Klassenzimmern ab 7.40 Uhr
ÖV-Anbindung
– Der Bahnhof Langnau i.E. ist ca. 5 Gehminuten vom Schulhaus entfernt










Entstehungsgeschichte der Steinerschule Bern Ittigen Langnau
Als dritte Steinerschule der Schweiz nach Basel (1926) und Zürich (1927) wurde 1946 die Schule in Bern gegründet. Bereits 1924 hatte Rudolf Steiner eine pädagogische Vortragsreihe im Grossratssaal des Berner Rathauses gehalten. Im Publikum sass damals der junge Emmentaler Pfarrer Friedrich Eymann, der später massgeblich zur Verbreitung der Pädagogik Steiners im Kanton Bern beitrug. Aus der Überzeugung, dass die Waldorfpädagogik auch die Staatsschule durchdringen sollte, entstand 1941/42 die Freie Pädagogische Vereinigung (FPV). Zur gleichen Zeit gelangte Friedrich Eymann an Marie Steiner, um ihre Einwilligung zur 1942 geplanten Gründung einer Steinerschule in Bern einzuholen. Doch in der damaligen entbehrungsreichen Weltkriegszeit reichten die Kräfte für die Schulgründung zunächst nicht aus.
Im Frühling 1945 wurde im Berner Länggass-Quartier eine heilpädagogische Klasse für sieben «seelenpflegebedürftige» Kinder eröffnet. Der Trägerverein unter dem Präsidium von Friedrich Eymann nahm in der Folge den Wunsch von Eltern auf, das Angebot für Kinder ohne Beeinträchtigungen zu erweitern. So konnte 1946 die Steinerschule in Bern mit zwei Sammelklassen und der integrierten heilpädagogischen Klasse mit insgesamt 21 Kindern starten – eingemietet in einem Pfadfinderheim, wie es in alten Schulgeschichten heisst.
1947 konnte als Schulhaus eine Villa an der Eigerstrasse gekauft und bezogen werden.
1965/66 wurde zusätzlicher Schulraum wegen hoher Nachfrage an der Effingerstrasse gemietet und dort auch ein Saal gebaut; 1972 erfolgte der Vollausbau auf 12 Schuljahre. Dank einer grosszügigen Schenkung eines Bauernhauses samt Bauland in Ittigen konnte dort 1978 das heutige Schulhaus bezogen werden. In Bern begann der Aufbau eines zweiten Klassenzugs, der 1992 in die neu errichteten Pavillonbauten am Melchenbühlweg am Ostrand der Stadt Bern ziehen konnte. Damit waren zwei der drei heutigen Schulstandorte bezogen. Der dritte Standort in Langnau war 1984 als selbständige Steinerschule Oberemmental gegründet worden. Dieser wurde jedoch 2009 in die «Berner Schule» integriert. Seither trägt sie die Schule den Namen «Steinerschule Bern Ittigen Langnau».