Unser pädagogischer Kompass
Mit der Pubertät treten die Schüler*innen in ein neues Verhältnis zur Welt. Nicht nur der Körper verändert sich, sondern auch die innere, seelische Welt der Schüler*innen. Die Jugendlichen beginnen, bewusst nach Zusammenhängen zu suchen, ihr Urteilsvermögen zu schärfen und eine eigenständige Denkweise zu entwickeln. Diesem erwachenden Intellekt tragen wir Rechnung.
«Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist nur Information.»
Albert Einstein

Was die Jugendlichen erleben …
In der 7. Klasse wird dieses neue Denken in seinen Anfängen unterstützt, indem die Schüler*innen lernen, Phänomene genau zu beobachten und zu beschreiben. Die Neugier und Freude am Entdecken, die in diesem Alter stark ausgeprägt sind, werden durch eine forschende Herangehensweise gefördert. In der Alpenüberquerung lernen die Schüler*inne die Klassengemeinschaft noch besser kennen und mitunter auch ihre eigenen, persönlichen Grenzen.
In der 8. Klasse festigt sich das begriffliche Denken weiter. Die Schüler*innen lernen, abstraktere Zusammenhänge zu erkennen und sich differenzierter auszudrücken. Ein besonderes Highlight in diesem Schuljahr ist das 8. Klass-Theater: Hier wird die innere Gefühlswelt – geschützt durch die Maske einer Rolle – gestaltet und künstlerisch ausgedrückt. In der Zusammenarbeit von Schauspiel, Bühnenbild und Kostüm entsteht ein wahres Gesamtkunstwerk. Die Jugendlichen finden eine eigene, neue Sprache und erleben sich als Teil einer grösseren Gemeinschaft.
In der 9. Klasse wandelt sich diese Entwicklung weiter: Das Denken nimmt zunehmend eine wissenschaftliche Prägung an. Die Schüler*innen hinterfragen kritisch, analysieren präziser und entwickeln erste eigenständige Hypothesen. In einem ersten Praktikum von drei Wochen lernen sie die Landwirtschaft näher kennen und sind somit eine längere Zeit weg von zu Hause.
Durchführung und Umfang der Lager und Projekte sind standort- und lehrpersonenabhängig und variieren je nach Klassensituation und Unterstützung.
Projekte/Lager (Standortabhängig)
– Alpenüberquerung
– 8. Klass-Theater
– Landwirtschaftspraktikum













Einbezug der Eltern und Erziehungsberechtigten
Auch in dieser Altersstufe sind die Eltern/Erziehungsberechtigte aktiv in den Schulalltag mit einbezogen und werden über die verschiedenen Aktivitäten informiert. Oft erleben sie wohl auch selber eine Ablösung ihrer Kinder. Elternabende finden auch hier in der Regel quartalsweise statt, die Standortgespräche einmal pro Schuljahr.
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Dirk Dietz
Leiter Schulkoordination